Welche Ausbildungsarten zum Berufskraftfahrer im Bereich Güter- und Personenverkehr gibt es nun?
Seit dem 10. September 2008 (Bus-Fahrer) bzw. 10.September 2009 (Lkw-Fahrer) -
muss jeder Fahrerlaubnis-Neuerwerber eine
"Grundqualifikation" nachweisen. Dazu gibt es folgende Möglichkeiten:

Berufsausbildung    
 
Berufskraftfahrer (BKF)  
Fachkraft im Fahrbetrieb (FiF)
Alternative Ausbildungsberufe mit staatlicher Anerkennung

Grundqualifikation
Prüfung vor der IHK (Lehrgang nicht erforderlich)
Vorbesitz der entsprechenden Faherlaubnisklasse ist Voraussetzung!
 
Beschleunigte Grundqualifikation
Prüfung vor der IHK nach Besuch eines Lehrganges mit 140 Stunden
inklusive 10 Praxisstunden
Vorbesitz der entsprechenden Fahrerlaubnisklasse ist nicht Voraussetzung!
 
"EU-Berufskraftfahrer"  was bedeutet das?
Alle Fahrer im Güter- und Personenverkehr,
sofern sie Fahrten gewerblich durchführen und mit Fahrzeugen unterwegs sind,
für die ein Führerschein der folgenden Klassen erforderlich ist:
C/CE, C1/C1E und D/DE (Linie < 50 km), D1/D1E, D/DE
müssen ab dem 10. September 2009 (C-Klassen - LKW)
bzw. ab dem 10. September 2008 (D-Klassen - Bus)
eine Grundqualifikation, beschleunigte Grundqualifikation und Weiterbildung absolvieren.
 
Wer muss eine Grundqualifikation bzw. beschleunigte Grundqualifikation absolvieren?

Wer einen Führerschein der oben genannten D-Klassen ab dem 10. September 2008
erhalten hat, muss zusätzlich eine Grundqualifikation bzw. beschleunigte Grundqualifikation
erwerben.

Für Lkw-Fahrer gilt der Stichtag 10. September 2009. Alle danach erworbenen Fahrerlaubnisse
berechtigen ohne Grundqualifikation bzw. beschleunigte Grundqualifikation nicht
mehr dazu, gewerblich als Fahrer im Güter- oder Personenverkehr tätig zu sein.
 
Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz 
 
Berufskraftfahrerqualifikationsverordnung 
 
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